Wahlprogramm 2009 - Familien, Kinder, Jugendliche, Senioren, Generationen

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Miteinander statt Nebeneinander: Generationen-Kommunikation, Bündnis für Familien, Milchwagen

Eine Stärke des Lebens im ländlichen Raum ist das nach wie vor funktionierende soziale Gefüge mit Mehrgenerationenfamilien, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt und kinder- und familienfreundlichen Lebensumständen. Damit Nordwalde für den demografischen Wandel gerüstet ist, ist ein vielfältiges und attraktives Angebot für alle Generationen äußerst wichtig.
 
Dazu müssen im Ort Treffpunktmöglichkeiten geschaffen, gepflegt oder ausgebaut werden, an denen sich Jung und Alt begegnen können. Wir, und dabei besonders Sonja Schemmann, haben hier mit viel Engagement in der Vergangenheit bereits einiges geleistet, von Spielplatzinitiative über Fischers Wiese, zwei Familienzentren mit integrativer Betreuung, Übermittagsangeboten oder auch Betreuung von Kindern unter 3 Jahren.
 
In Zukunft möchten wir ein übergreifendes Netzwerk „Lokale Bündnisse für Familien" etablieren, wo Unternehmen und freie Träger gemeinsam kreative Wege gehen werden, flexible Kinderbetreuungsprojekte, Weiterbildungs- und Wiedereinstiegsprogramme für Eltern anbieten sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf erzielen.
 
Wir möchten vor allem auch die Jugend weiter mit einbinden, ihnen Möglichkeiten schaffen oder sie bei Einrichtungen wie z.B. dem Jugendparlament unterstützen, wo sie aktiv und mit eigener Stimme an der Zukunft von Nordwalde mitgestalten können.
 
Zu einem solidarischen Miteinander der Generationen gehört die darauf ausgerichtete Ortsentwicklung, mehr Barrierefreiheit bei der Zuwegung, z. B. im Rathaus. Dazu gehören auch Schulwegsicherung und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Fahrradhelme an den Bushaltestellen, eine Verschönerung des Ortskerns über zusätzliche öffentliche Mülleimer, vielleicht sogar spezielle Entsorgungsmöglichkeiten für Hundeabfall.
 
Die Nahversorgung im Lebensmittelbereich ist zurzeit für unsere Senioren unbefriedigend. Wir wollen helfen, dass der „Milchwagen" wieder eingeführt wird, denn der Generationenvertrag darf nicht nur eine Floskel sein, er muss mit dem nötigen Respekt und Würde gelebt werden. Dazu gehört eine bessere Generationenkommunikation, die wir über eine bedarfsgerechte und zentrale Ansprache bzw. Ansprechpartner erreichen möchten.
 
Was für den Lebensmittelbereich gilt, muss auch für den Bekleidungssektor gelten. Hier gilt es Handelskonzepte zu analysieren, die eine Bedarfsdeckung für die Gemeinde erreichen, vielleicht sogar über regelmäßige, wenn auch temporäre Lösungen.
 
Wir werden uns mit den ansässigen Taxi- und Busunternehmen für zusätzliche, ergänzende Angebote wie z.B. Sammeltaxis, Bürgerbus etc. im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einsetzen, damit für alle eine individuelle Gestaltung des täglichen Lebens gegeben ist

 

Die Themen im Überblick:

 

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