Keine fertigen Pläne - CDU trifft sich

Drucken E-Mail

Quelle: Westfälische Nachrichten

Sonja Schemmann sprach über die Pläne zum Neubau des Rathauses. Zudem stellte sich der CDU-Landratskandidat Dr. Klaus Effing vor (2.v.r.). Begrüßt wurden sie von Tobias Elshoff (2.v.l., Fraktionsvorsitzender) und Wilhelm Volpers (Ortsvereinsvorsitzender).
Sonja Schemmann sprach über die Pläne zum Neubau des Rathauses. Zudem stellte sich der CDU-Landratskandidat Dr. Klaus Effing vor (2.v.r.). Begrüßt wurden sie von Tobias Elshoff (2.v.l., Fraktionsvorsitzender) und Wilhelm Volpers (Ortsvereinsvorsitzender).

Nordwalde. Das Rathaus ist marode und muss abgerissen werden. Dies betonte Bürgermeisterin Sonja Schemmann während der Mitgliederversammlung der CDU.

Geht es nach sachkundiger Experten-Meinung, den Wünschen der Mitarbeiter und denen von Bürgermeisterin Sonja Schemmann, bekommt Nordwalde demnächst ein funktional und optisch gut ausgestattetes neues Rathaus. Das marode alte Rathaus, Baujahr 1958, wird abgerissen. Ein Versuch, den Bau unter Denkmalschutz stellen zu lassen, misslang. Häufige Wassereinbrüche, massive Schimmelbildung und abplatzendes Mauerwerk lohnen keine Renovierung mehr.

Dies, seit geraumer Zeit ein zentrales Thema im Ort, beschäftigte auch die öffentliche Mitgliederversammlung der CDU am Dienstagabend im „Hotel zur Krone“. Einem Abend mit einer "nur" Zwei-Punkte-Tagesordnung.

Punkt „Eins“ war die Vorstellung des Emsdettener Landratskandidaten Dr. Klaus Effing. Etikettiert mit dem „Gütesiegel“ der Steinfurter CDU-Kreisvorsitzenden und MdL, Christina Schulze Föcking, stieß Effing auch in Nordwalde, gemessen am Beifall, auf breite Zustimmung. Denn der derzeitige Leiter des Haupt- und Personalamtes bei der Kreisverwaltung nannte die wesentlichen Ansätze, mit denen er als Landrat seine Arbeit beginnen würde: der Verbesserung der Infrastruktur (Thema Flugplatz), der Reparatur maroder Brücken („die gibt es nicht nur in Köln, sondern auch bei uns“), den Ausbau digitaler Netze, die Rückgewinnung der inneren Sicherheit, dem Klima- und Naturschutz, der Stabilisierung der Arbeitsplätze und der Findung neuer Anreize, die der Zuwanderung junger Familien dienen könnten.

Zu Punkt „Zwei“ der Tagesordnung überließ Parteivorsitzender Wilhelm Volpers das Wort seiner Bürgermeisterin. Schließlich ging es um das „Neue Rathaus“. Dazu Sonja Schemmann: „Zum neuen Rathaus (auf dem Altrogge-Gelände) gibt es noch keine fertigen Pläne. Auch nicht nach zwei Workshops unter den Mitarbeitern.“ Hier ist auch die Öffentlichkeit gefragt, folglich die Bürger. Nur eins ist sicher: das alte Rathaus kommt weg. Eine weitere Sanierung des maroden Altbaus wäre zu teuer. Sonja Schemmann: „Wir werden der Politik vorschlagen, auf einen Architekten-Wettbewerb zu verzichten. Doch alle sinnvollen Vorschläge – auch die aus der Öffentlichkeit – werden in einen Ausschreibungskatalog eingebracht und auf Tauglichkeit und Kosten überprüft.“

Ergänzend lieferte am Dienstagabend der CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Elshoff die bisher gesammelten Anregungen: Der Vorplatz sollte grün bepflanzt werden, außerdem groß genug sein, um dort die Kirmes feiern zu können. Der Ratssaal sollte möglichst ebenerdig liegen und multifunktional ausgestattet sein, damit dort auch andere Veranstaltungen stattfinden könnten. Und das gesamte Erscheinungsbild eines Neubaus muss dem Ortsmittelpunkt angepasst werden.

© CDU Nordwalde 2017