Sommertour: MdB Karl Schiewerling zum Thema Fracking

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Quelle: Westfälische Nachrichten

„Wir ziehen da alle an einem Strang“

An dem Treffen mit Karl Schiewerling (4.v.r.) nahmen auch Bürgermeisterin Sonja Schemmann (4.v.l.) und Mathias Elshoff (2.v.r.) von der IGGG teil. Foto: WN/Michael Schwakenberg
An dem Treffen mit Karl Schiewerling (4.v.r.) nahmen auch Bürgermeisterin Sonja Schemmann (4.v.l.) und Mathias Elshoff (2.v.r.) von der IGGG teil. Foto: WN/Michael Schwakenberg

Nordwalde. Wenn‘s ums Fracking geht, hat Bundestagsmitglied Karl Schiewerling einen klare Meining: „Wir sind gegen Fracking in dieser Form. Und wir haben eine starke Allianz innerhalb der CDU-Landesgruppe aus NRW im Bundestag für diese Position gebildet“, betonte er bei seiner traditionellen Sommertour, die ihn auch ins Nordwalder Rathaus führte. Dort trafen er, Bürgermeisterin Sonja Schemmann und einige Nordwalder CDU-Vertreter mit Mitgliedern der „Interessengemeinschaft gegen Gasbohren“ (IGGG) zusammen.

Besuche in Unternehmen, sozialen Einrichtungen sowie bei Vereinen, Verbänden und Initiativen stehen bei der Sommertour tagtäglich geballt auf dem Tour-Programm von Schiewerling. Er nutzt die Zeit nach eigener Aussage als Gelegenheit, losgelöst vom üblichen Terminstress mit den Menschen in seinem Wahlkreis intensiv ins Gespräch zu kommen. „Genau das ist wichtig. Denn die Wünsche, Vorstellungen und Erfahrungen der Bürger hier vor Ort sollen unsere Politik in Berlin lenken und leiten“, findet Schiewerling.
 
Diesen intensiven Dialog will Schiewerling auch weiterhin mit der Nordwalder IGGG führen. Im Rathaus berichtete er, wie die politische Debatte in Berlin zu diesem Thema verläuft. Es gebe einen „starken Schulterschluss“ vieler Bundestagsabgeordneter der Union aus den betroffenen Regionen in NRW. Bei einem von ihm initiierten Treffen kurz vor der Sommerpause hätten sie ihre Position gemeinsam untermauert. „Überdies bekommen wir auch viel Unterstützung und Rückhalt von Kollegen aus vielen anderen Regionen aus ganz Deutschland, die ebenfalls Fracking ablehnen“, verdeutlichte Schiewerling und versicherte: „Wir ziehen da alle an einem Strang.“
 
Worte, die bei den IGGG-Mitgliedern gut ankamen: „Karl Schiewerling ist für uns ein guter und vor allem glaubhafter Ansprechpartner in Berlin“, sagte IGGG-Sprecher Mathias Elshoff nach dem Treffen auf Anfrage der WN. Trotzdem sei das Thema Fracking noch lange nicht vom Tisch. Elshoff: „Wir brauchen nach wie vor eine Änderung des Bergrechts.“ Genau das ist nach seiner Ansicht der Knackpunkt: „Wenn Russland im Zuge der Ukraine-Krise seine Gaslieferungen drosselt, werden viele Politiker umfallen und nicht mehr mitziehen. Da bin ich sicher.“

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